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Eröffnung Sonderausstellung „John Heartfield – Politische Satire 1929-1942“ am 18.11.2009
Das Stadtmuseum Brilon zeigt eine Auswahl von Fotomontagen unter dem Titel „Politische Satire 1929-1942“ des berühmten Künstlers John Heartfield (1891-1968) als Leihgaben der Gemeinde Waldsieversdorf, des Freundeskreises John Heartfield Waldsieversdorf e.V. und der Akademie der Künste Berlin.
Das Einführungsreferat zur Ausstellungseröffnung hielt Dr. Karsten Rudolph MdL zum Thema „John Heartfield und die politische Kultur der Weimarer Republik“. Als Historiker spannte er einen Bogen vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus in Deutschland in Bezug sowohl des Kultur- als auch des Kunstbegriffes (u. a. Theater, Film, Fotographie/Fotokollagen, Verlage). Zudem zeichnete er dabei die verschiedenen Lebensabschnitte des politisch agierenden Künstlers John Heartfield (eigentlich Helmut Herzfeld) nach, der nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches in der DDR lebte.
4. Südwestfälischer Energietag 16.09.2009
"Effiziente und kostengünstige Strom- und Wärmeerzeugung im industriellen und kommunalen Bereich" lautete das Thema des 4. Südwestfälischen Energietages, zu dem der Präsident der Fachhochschule Südwestfalen, Prof. Dr. Claus Schuster, Iserlohn, 370 Teilnehmende am Standort Meschede begrüßen konnte. Der Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW, Dr. Frank-Michael Baumann, Düsseldorf, stellte in seinem Einführungsreferat das Land Nordrhein-Westfalen als energiewirtschaftliches Zentrum Europas vor. Im Rahmen der Energie- und Klimaschutzstrategie NRW (Mai 2008) betreibt das Land eine Clusterpolitik zur Stärkung der EnergieRegion.NRW (darunter Cluster EnergieWirtschaft und Cluster EnergieForschung). Die Förderung erfolgt - wie generell durch die derzeitige Landesregierung - über Wettbewerbe. Derzeit läuft der 2. Wettbewerb Energie.NRW. Aber auch Breitenförderung zur Förderung einzelner regenerativer Energien gibt es noch (Progres.NRW).
Prof. Dr. Christoph Kail, Fachhochschule Südwestfalen und Tagungsleiter der Veranstaltung, Meschede, stellte Alternativen zum Erdgas im industriellen und kommunalen Bereich (Braunkohlenstaub und Holz) vor (Verfügbarkeit, Preisentwicklung, Emissionen und Risiken sowie die damit sich ergebenden wirtschaftlichen Bewertungen). Nach seiner Studie haben alle Brennstoffe Vor- und Nachteile, so dass jeweils individuelle Entscheidungen zu treffen sind, wobei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) in der Regel günstiger abschneiden (im Bereich 10-20 MW).
Dipl.-Ing. Thomas Krause, Seeger Engineering AG + EMKON GmbH, Hessisch Lichtenau und Meschede, sah die Zukunft in der dezentralen Energieversorgung durch Biomasse. Der Anteil von derzeit 220 Anlagen wird in den nächsten Jahren auf 450 Anlagen steigen, was neben der regionalen Wertschöpfungskette auch außenpolitisch von großer Bedeutung sein wird.
Dipl.-Ing. Philipp Erdmann, RWE Innogy Cogen GmbH, Dortmund, ging in seinem Beitrag ausführlich auf die Mechanismen des CO2-Marktes und den damit verbundenen Emissionshandel ein. Die neue EU-Richtlinie (2008) zur Ausweitung und Verschärfung des CO2-Handels sieht ab 2013 unter anderem eine jährliche Reduzierung der handelbaren Zertifikate um 1,74% vor. Allerdings sind hiervon nicht alle Wirtschaftsbereiche betroffen, Verhandlungen hierüber sind noch im Gange.
Dipl.-Ing. Markus Schnier, ECOTEC Ingenieure für Energie- und Umwelt-Management, Meschede, erklärte den komplexen Mechanismus der Energiebeschaffung für große Energieverbraucher seit der Energiemarktliberalisierung 1998. Im Jahr 2002 wurde die Strombörse in Leipzig gegründet, 2007 kam der Gashandel hinzu. Um Strom oder Gas wirtschaftlich einkaufen zu können, sind äußerst detaillierte Marktkenntnisse in diesem Bereich erforderlich.
Dipl.-Wirt.-Ing. Michael Löseke, GET Ingenieurgesellschaft für Energietechnik mbH, Arnsberg, erläuterte den im vergangenen Jahr aufgelegten Sonderfonds Energieeffizienz für KMU (klein- und mittelständische Unternehmen bis 250 Mitarbeiter und 50 Mio. EUR Jahresumsatz) der KfW-Bankengruppe. Neben einem Zuschuss für Beratung (80% für Initialberatung und 60% für Detailberatung) können Darlehen für Investitionen zu günstigen Zinsen (ab 1,4% eff.) in Anspruch genommen werden.
Dipl.-Ing. Herbert Muders, Mark-E AG, Hagen, stellte sein Unternahmen als Partner des Mittelstandes dar. Mark-E bietet Beratung und Durchführung in den Bereichen Druckluft, Kälte, Wärme einschließlich des gesamten Energiemanagements sowohl für die Industrie als auch für Kommunen (Beispiel Herdecke) an.
Dipl.-Ing. Michael Grupczynski, URBANA Energiedienste GmbH, Hamburg, kommt in seinem Vortag zu dem Ergebnis, dass Contracting-Angebote durchaus vertrauenswürdig sind. Dies setzt allerdings eine intensive Beschäftigung mit dieser Thematik, in der Regel durch einen neutralen Berater, voraus (Beispiel Freizeitbad Oktopus Siegburg als PPP-Modell).
Dipl.-Ing. Heiko Lippelt, GETEC AG, Magdeburg, stellte die Steigerung der Energieeffizienz und Senkung der Energiekosten durch Contracting am Beispiel der Messe Berlin vor, einem Veranstaltungsort mit 26 Hallen und rund 90 Ausstellungen pro Jahr. Durch Einsatz einer BHKW-Anlage und einer Holzpelletsanlage zur Grundlastabdeckung sind insgesamt Energieeinsparungen von rund 20% möglich. Hinzu kommen Effizienzsteigerungen bei der Gebäudeklimatisierung und Hallenbeleuchtung.
Prof. Dr. Kail hat als Veranstaltungsleiter den Vortrag für den erkrankten Dr. Christoph Unger, Fraunhofer-Institut UMSICHT, Oberhausen, über den Entwicklungsstand der Holzvergasung zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung vorgetragen. Derzeit sind 28 Anlagen in Betrieb, jedoch alle sehr störempfindlich. Aufgrund zahlreicher Probleme konnte bisher noch kein System Marktreife erlangen, so dass weiterhin erheblicher Forschungsbedarf besteht.
In der Abschlussdiskussion wurde im Hinblick auf den kommenden Energietag angeregt, stärker die Kommunen einzubeziehen und das Thema Speicherung von Energie zu vertiefen. Prof. Dr. Kail regt an, den nächsten südwestfälischen Energietag zukünftig alle zwei Jahre durchzuführen. Themen- und Vortragswünsche sind direkt an ihn zu richten.
Sämtliche Vorträge, die Teilnehmerliste sowie sonstige Informationen über die beteiligten Unternehmen werden zum Downloaden im Internet einen Tag nach der Veranstaltung bereit gestellt: www.fh-swf.de/energietag
Tierschau Hüsten 14.09.2009
Die Hüstener Kirmesgesellschaft hatte zur traditionellen Tierschau (große Vieh- und Zuchtschau in Verbindung mit dem beliebten Krammarkt) geladen - als Teil des mit nach eigenen Abgaben 300.000 Besuchern größte Volksfest im Sauerland. Neben zahlreichen Prämierungen stand auch Western-Reitern auf dem Programm. Auch die Landesforstverwaltung informierte auf ihrem Stand über nachhaltige Forstbewirtschaftung insbesondere nach dem Orkan Kyrill.
InfoMobil Dr. Karsten Rudolph 05.09.2009
Das InfoMobil von Dr. Karsten Rudolph MdL und Bundestagskandidat machte Station in der Neheimer Fußgängerzone - genau am Startpunkt der 17. Arnsberger ADAC-Klassik Oldtimer-Rallye. Neben dem persönlichen Flyer von Karsten Rudolph konnten Infomaterialien zu den Zielen der SPD im Bundestagswahlkampf mitgenommen werden. Außerdem haben sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher des InfoMobils in die drei Unterstützungslisten "Beschäftigung sichern - gute Arbeit schaffen", "Kunst- und Kulturinitiative" und "Senioreninitiative" eingetragen.
Weitere Infos unter:
Info-Stand Neheim Fußgängerzone 29.08.2009

Auch am letzten Tag vor den Kommunalwahlen am 30.08.2009 war der Info-Stand der SPD Neheim in der Fußgängerzone wieder Anlaufpunkt für viele Bürgerinnen und Bürger, um sich über die Ziele bei den Bürgermeisterwahlen (mit Bürgermeisterkandidat Gerd Stüttgen MdL, 3.v.l.), Stadtrats- und Kreistagswahlen zu informieren. Insbesondere die Möglichkeit, die örtlichen Kandidatinnen und Kandidaten einmal persönlich kennen zu lernen, wurde ausgiebig genutzt.
Fazit: Wer am 30.08.2009 wählen geht, nimmt Einfluss auf die Zukunft von Stadt und Kreis - wer Gerd Stüttgen zum Bürgermeister und die SPD-Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag wählt, fordert eine gerechtere, solidarische und nachhaltige Politik für die Stadt Arnsberg und den Hochsauerlandkreis ein!
Festumzug Schützenfest Neheim 23.08.2009
Bei strahlendem Wetter fand in diesem Jahr der Festumzug der Neheimer Schützen statt. Tausende Einheimische und Besucher jubelten begeistert den insgesamt 65 Musik- und Schützengruppen aus Nah und Fern in der Neheimer Innenstadt zu. Unter den Ehrengästen befand sich auch Gerd Stüttgen MdL und Bürgermeisterkandidat von Arnsberg. Der Schützenvogel wurde im Festzug von einer BMW Isetta gezogen!
Eröffnung Sonderausstellung "Udo Wollmeiner - Augenblicke" 23.08.2009
Im Sauerland-Museum des Hochsauerlandkreises ist die Sonderausstellung von Udo Wollmeiner mit dem Thema "Augenblicke" eröffnet worden. Der 1935 im Sauerland geborene und in Arnsberg-Oeventrop lebende Künstler (Studium der Architektur, Graphik und Malerei) hat zahlreiche Exponate aus dem Bereich Mythen, Märchen, Fabeln und Sagen zusammengetragen. Auf dem Foto v.r.: Udo Wollmeiner, Dr. Jürgen Schulte-Hobein (Leiter Sauerland-Museum), Michael Schult und Gerd Stüttgen MdL (Bürgermeisterkandidat Arnsberg).
Aktion Leinwand 22.08.2009
Vor einem Neheimer Kino sind Flyer vom Bürgermeisterkandidaten Gerd Stüttgen MdL (2.v.r.) verteilt worden. Erwachsene und Jugendliche haben sich ausführlich über seine Ziele und Intentionen informieren lassen. Neben seinem Wunsch auf Abschaffung der Kindergartenbeiträge stand auch die Situation der Neheimer Innenstadt und deren Attraktivitätssteigerung im Mittelpunkt der Diskussion.
Im Kino lief passenderweise: "Horst Schlämmer - Isch kandidiere" mit Hape Kerkeling!
Kreistierschau und Reister Markt 22.08.2009
Die Kreistierschau 2009 des Hochsauerlandkreises, die im jährlichen Wechsel mit Brilon und Hüsten durchgeführt wird, fand bei traumhaftem Wetter auf dem Schützenplatz- und Tierschaugelände in Eslohe-Reiste statt. Die Veranstalter, der Verein zur Förderung der Tierhaltung im Hochsauerlandkreis e.V. unter Vorsitz von Matthias Heimes (Selkentrop) und der Landwirtschaftliche Verein Reiste e.V. unter Vorsitz von Karl-Wilhelm Kotthoff (Reiste) konnten bereits am frühen Morgen zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Die Bedeutung der Tierschauen zeigt sich daran, dass unsere heimischen Tierzüchter sehr häufig höchste Auszeichnungen nicht nur auf Landesebene und bundesweiten Landwirtschaftsmessen, sondern auch im Rahmen europäischer Wettbewerbe erzielen. Allerdings spielte auch die derzeitig schwierige Lage der sauerländischen Landwirtschaft in einem globalisierten Markt eine Rolle bei den am Rande stattgefundenen Diskussionen. Während des zweitägigen Volksfestes werden wieder über 20.000 Besucherinnen und Besucher erwartet.
Die Jungzüchter im Hochsauerlandkreis demonstrierten das 'Richten' der Tiere (u.a. Volker Frenzel, Bürgermeisterkandidat für Eslohe).
Traditionsbiwak 20.08.2009
Das schon traditionelle Biwak auf dem Gelände des ehemaligen Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) 34 in Arnsberg, auf dem heute neben dem bestehenden Kreiswehrersatzamt vor allem das Deutsche Rote Kreuz eine neue Heimat gefunden hat, fand auch bei Temperaturen über 37 Grad C regen Zuspruch. Der Leiter des Kreiswehrersatzamtes Arnsberg, Regierungsdirektor Veelen, konnte zahlreiche Gäste aus Nah und Fern, aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft begrüßen. Für Speisen und Getränke war wie immer bestens gesorgt. Neben der aktuellen Diskussion über Einsätze der Bundeswehr im Ausland wurde auch das Thema Wehrgerechtikeit angesprochen.
Unter den Gästen herrschte einstimmig der Wusch, das Biwak auch im nächsten Jahr wieder fortzusetzen.
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"Wer zahlt die Zeche" 18.08.2009
Im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede fand auf Einladung von Dr. Karsten Rudolph MdL und Bundestagskandidat eine interessante öffentliche Diskussionsrunde mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß MdB (l.) statt. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise macht allzu deutlich, welche Gefahren durch ungebremste Kräfte und Verwerfungen des Marktes entstehen können, so dass ein starker Staat hier schützend für die Menschen im Land agieren sollte. Es zeigt sich, dass verantwortungsvolle Politik drei Aufgaben zugleich übernehmen muss: Bekämpfung der aktuellen Krise, Beseitigung der langfristigen Ursachen der Krise und Aufzeigen von Perspektiven! Joachim Poß erläuterte, dass mit den beiden Konjunkturpaketen, die unter maßgeblichem Einfluss der SPD entstanden sind, ein Mix an Maßnahmen auf den Weg gebracht worden ist, der neben der notwendigen Stabilisierung der Banken auch an zahlreichen anderen Bereichen ansetzt. Es geht darum, Arbeitsplätze zu sichern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie deren Familien zu unterstützen und Anreize zu setzen, damit die Betriebe auch bei schwieriger Lage Entlassungen vermeiden. Abschließend richtete Joachim Poß eine Mahnung an alle Bürgerinnen und Bürger, bei den anstehenden Wahlen mitzuentscheiden, wie es in unserem Land in dieser wirtschaftlichen Situation weitergehen soll: "Dabei wird es vor allem auch darum gehen, in welcher Gesellschaft wir leben wollen – und – dass nicht der kleine Mann die Zeche zahlen muss!"
Empfang Teilnehmende "Tour de Ruhr" 16.08.2009
Nach rund 70 km und 500 m Höhenunterschied sind die Teilnehmenden der zweitägigen Rad-Tour entlang der Ruhr ("Tour de Ruhr") unter Führung von Dr. Karsten Rudolph MdL (und Bundestagskandidat für den Hochsauerlandkreis) von der heimischen Europaabgeordneten Birgit Sippel sowie Mitgliedern und Gästen der SPD Neheim auf dem dortigen Marktplatz begeistert empfangen worden. Frikadellen, Würstchen, Kaffee und Kaltgetränke bei flotter Musik erfrischten die Mitwirkenden am Ziel ihrer Route über den Ruhrtal-Radweg von Winterberg (Skihütte am Ruhrquellenlift) über Olsberg (Stausee), Bestwig (Übernachtung), Meschede-Freienohl (Schwimmbad), Oeventrop (Segelflugplatz), Arnsberg (Gebrüder-Abt-Platz), Bruchhausen (Ententeich) bis nach Neheim (Marktplatz). Die Radtour hat zudem noch die Möglichkeit geboten, Sehenswürdigkeiten und kulturelle Ankerpunkte des Hochsauerlandkreises anzusteuern.
Eröffnung Musikschule Hochsauerlandkreis - Standort Arnsberg 16.08.2009
Nach mehrjähriger Umbauzeit ist das ehemalige 'Hotel zur Krone' in der Apothekenstraße 6 in Arnsberg von der Stadt an den Hochsauerlandkreis übergeben worden, um hierin den dritten dezentralen Standort der Kreismusikschule (neben Brilon und Schmallenberg/Bad Fredeburg) einzurichten. Im Rahmen einer Feierstunde mit über 120 Gästen konnte auf die lange Geschichte des historischen Hauses zurückgeblickt werden: Von 1746 bis 1851 befand sich die kurfürstliche Hof- und Landesapotheke, die älteste Apotheke im Sauerland, in diesem Gebäude. Anschließend wurde von einer Brauerei berichtet, welche schließlich von 1871 bis 1989 zum bekannten 'Hotel zur Krone' führte.
Nunmehr können im 'Musikalischen Bildungszentrum Arnsberg' pro Jahr mehrere Tausend vor allem Kinder und Jugendliche in professionell ausgestatteten Räumen auf vier Etagen unterrichtet werden. Die SPD-Kreistagsfraktion wird sich - wie bisher - weiterhin für moderate Musikschulentgelte aussprechen, um auch Schülerinnen und Schülern aus sozial benachteiligten Umfeldern die Teilnahme am gemeinsamen Musizieren als Teil einer sinnvollen Ausbildung und Freizeitgestaltung zu ermöglichen.
Informationen zur Musikschule des Hochsauerlandkreises finden Sie hier. (www.musikschule.hochsauerlandkreis.de)
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"Sicherheit bedeutet Lebensqualität" 12.08.2009

Diskussionsrunde "Sicherheit bedeutet Lebensqualität" in der Alten Synagoge in Arnsberg-Neheim mit Frank Richter (Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei in NRW), Dr. Karsten Rudolph MdL (Bundestagskandidat für den Hochsauerlandkreis), Gerd Stüttgen MdL (Bürgermeisterkandidat für Arnsberg) und Ralf Bittner (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Arnsberg) als Moderator (v.l.).
Das Resumée aus der Veranstaltung war, dass allen Bürgern dieses Thema ein wichtiges und entscheidendes für Lebensqualität ist. Die SPD in Arnsberg wird sich dieser Problematik weiterhin annehmen.
2. SGK - Kulturforum 11.08.2009

Kinder müssen Kultur „lernen“
Stockum gilt als das „kulturreichste“ unter den Dörfern der Stadt Sundern und so war es kein Zufall, dass die SGK Hochsauerland ihr zweites Kulturforum in der Stockumer Werkstatt des Bildhauers Johannes Dröge stattfinden ließ.
Johannes Dröge, weit über Deutschland hinaus bekannter „Steineklöpper“ – so bezeichnet er sich selbst manchmal scherzhaft – erhielt 1981 den Staatspreis NRW und hat viele Generationen in der Kunst der Bildhauerei unterwiesen. Noch heute arbeitet der 78jährige im Projekt „Kunst und Schule“ an der Grundschule in Allendorf und der Hauptschule Sundern mit Kindern und Jugendlichen.
Beste Voraussetzungen also, um zusammen mit den zahlreichen Besuchern in der kreativen Umgebung des Werkstatt der Frage nachzugehen, ob Kunst und Kultur ein „Lebensmittel“ sein kann und muss – eine Frage, die Dröge uneingeschränkt mit ja beantwortete. Bei seiner Arbeit in den Schulen stellt er immer wieder fest, dass die Kinder durch die Beschäftigung mit Kunst Freude und Erfolgserlebnisse haben, sie blühen regelrecht auf.
Michael Stechele, SPD-Bürgermeisterkandidat in Sundern, bedauerte, dass der städtische Kulturetat in Sundern so gering sei, aber Kulturförderung zählt zu den freiwilligen Ausgaben einer Gemeinde und wird im Zweifelsfall zuerst dem Rotstift zum Opfer fallen, wenn Ausgaben gekürzt werden müssen. „Hier muss ein Umdenken stattfinden“, forderte er. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass sich Politik und Kulturschaffende über die Bedeutung von Kunst und Kultur in der Gesellschaft und insbesondere in der Kommune verständigen und dafür werben. „Kunst ist persönlichkeitsprägend, eröffnet Möglichkeiten der Kommunikation in einer ansonsten oft sprachlosen Umwelt und ist ein wichtiger Standortfaktor“, so Stechele weiter.
Landtagsabgeordneter und Bundestagskandidat Dr. Karsten Rudolph betonte die Wichtigkeit außerhalb von Notenstress und Leistungsdenken Freude an kreativer Betätigung zu finden. „Parteiübergreifend ist der Kulturetat des Landes NRW verdoppelt worden“, so Dr. Rudolph. Es komme jetzt aber auch darauf an, dass die kommunalen Verwaltungen den Kunstschaffenden die Wege zu diesen Geldern aufzeigen, ggfls. bei der Antragsstellung unterstützen.
In einer angeregten Diskussion beleuchteten die Besucherinnen und Besucher anschließend noch viele Aspekte der Kulturförderung. „Kinder können nicht früh genug an Kunst und Kultur herangeführt werden!“ betonte Uta Koch vom Kulturamt der Stadt Sundern und verwies auf Aktionen wie „Krass und clever“ oder „Xtra“. Auch versprach sie dafür zu sorgen, dass in Kürze ein einfach zu bedienender Kulturkalender im Internet zur Verfügung stehen wird, damit Veranstaltungen besser geplant und koordiniert werden können. Auch sollen Vereine mehr Unterstützung bei der Planung von Kulturveranstaltungen z.B. durch das Kultursekretariat Gütersloh erhalten.
„Wir dürfen Ausgaben für Kultur nicht in Konkurrenz zu anderen Handlungsfeldern sehen, sie muss ihre eigenen Wertigkeit haben und erhalten!“ betonte Michael Stechele am Schluss der Veranstaltung.
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Besichtigung der Kreisverkehre in der Graf-Gottfried-Straße

Besichtigung der in der Graf-Gottfried-Straße (Neheim) fertiggestellten und in Bau befindlichen Kreisverkehre durch Mitglieder und Besucher des SPD-Ortsvereins Neheim und Umgebung - unter sachkundiger Führung des Ortsvereinsvorsitzenden und stellv. Fraktionsvorsitzenden Werner Frin (5. v. r. mit Plan) am 10.08.2009.
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Dänemark Vorbild für erneuerbare Energien 6. - 9. August 2009

Hochsauerlandkreis. Auf Anregung der Dänischen Botschaft Berlin besichtigte eine Delegation der SPD-Kreistagsfraktion im Rahmen eines technischen Besuchsprogramms die GreenBeltRegion in Mitteljütland. Im Mittelpunkt der Reise standen Gespräche mit Gemeinden und Besichtigungen von Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energien.
Das von der ‚GreenBeltDenmark-Organisation’ ausgearbeitete Programm startete im Rathaus der Stadt Herning durch einen Vortrag von Mogens Bentzen, Umwelt- und Baudirektor der Stadt, mit einem ausführlichen Überblick über die dänische Umweltgesetzgebung und deren Umsetzung in den Städten und Gemeinden. Hier zeigen sich große Unterschiede zu Deutschland. Der dänische Staat gibt lediglich die Ziele in den Bereichen Luft, Wasser/Abwasser, Boden, Abfall, Natur und Landschaft vor. Anschließend müssen in den Gemeinden Politik und Verwaltung Konzepte entwickeln, die festgesetzten Umweltziele zu erreichen, was auch durch Übertragung auf private Gesellschaften möglich ist. Die Verantwortung kann die Politik jedoch nicht aus der Hand geben. Die Bevölkerung wird eng in den Umsetzungsprozess eingebunden und verteidigt schließlich die erarbeiteten Lösungen.
Das neue „grüne“ Rathaus in Skive ist derzeit das energieeffizienteste städtische Bürogebäude in Dänemark, wie Alexander Laumann, Leiter der Technischen Dienste der Stadt, erläutert. Lediglich der Verbrauch von umgerechnet einem Einfamilienhaus wird an fossilen Brennstoffen eingesetzt; der restliche Energiebedarf wird aus erneuerbaren Energien gedeckt: Solartechnik auf dem Dach und drei mit Rapsöl betriebene Generatoren sowie Restwärmetechnik im Keller. Durch überschüssige Energie werden zudem im Sommer Springbrunnen und im Winter eine Eislaufbahn betrieben. Im übrigen überzeugt der durch die Zusammenlegung von vier Gemeinden notwendige rund 11.000 qm große Neubau durch helle, lichtdurchflutete Arbeitsplätze, freundliche Materialien und zahlreiche Kunstwerke.
Die Firma Siemens Wind Power, so Frans van Bemmel/Technischer Verkaufsdirektor Nord-Europa, unterhält in Brande ihr Hauptquartier mit mehr als 3.000 Beschäftigten in Verwaltung, Produktion und Forschung. Auf der Grundlage von über 25 Jahren Erfahrung in der Windenergiebranche werden durch Management- und Engenering-Fachleute neue Turbinen entwickelt und immer mehr schlüsselfertige Komplettlösungen angeboten (von der Planung über Finanzierung bis zum Monitoring und Service). Am Standort Brande werden entgegeben dem derzeitigen Wirtschaftstrend aktuell zahlreiche neue Produktionshallen errichtet, auch für die expandierenden Windenergiemärkte in Amerika und Asien.
Die Solarstromanlage in Braedstrup ist die drittgrößte Anlage der Welt mit einer Fläche von 8.000 qm und einer Jahresproduktion von 4.000 Megawattstunden (MWh). Zudem bewirkt die Anlage eine CO2-Reduktion von jährlich bis zu 4.300 Tonnen, erklärt Direktor Per Kristensen. In dieser Anlage werden Solarwärme- und Stromerzeugung kombiniert, was neben geringen CO2-Emissionen insbesondere niedrige Wärmekosten für Endverbraucher durch einen vollständigen Anschluss an das Fernwärmenetz zur Folge hat.
In Lemvig befindet sich eine der weltweit größten Biogasanlagen, die 75 Landwirten aus der Region im Umkreis von 11 km gehört, wie Direktor Lars Kristensen bei einem Rundgang erläutert. Neben der landwirtschaftlichen Gülle aus der Umgebung von 5 km werden auch Industrie-./Lebensmittelabfälle sowie Fäkalschlamm aus Lemvig angenommen. Das gewonnene Gas wird in die Stadtmitte gepumpt, um es vor Ort zu nutzen. Die bei der Anlieferung entstehenden Gerüche werden durch Ammoniakfilter gereinigt, so dass Geruchsbelästigungen ausgeschlossen sind. Die durch die Anlage verbrauchte Gülle wird den Landwirten wieder als Dünger zur Verfügung gestellt.
Hans Walter Schneider, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, zieht ein positives Fazit der Besuchsreise: „In Dänemark kann besichtigt werden, welche Bedeutung regenerative Energien erlangen können. Dies setzt einen breiten Konsens zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung voraus, der in unserem Nachbarland offensichtlich gefunden wurde. Dies zeigt auch, dass die Energiewende Hochsauerlandkreis machbar ist“.
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Eröffnung der Denz-Brücke

Am 01. August 2009 wurde über der Ruhr in Neheim die wieder hergestellte "Denz-Brücke", die nunmehr barrierefrei das Binnerfeld und das Schützen- und Keglerheim an der Jahnstraße verbindet, eröffnet.
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