Politik
Mein politisches Profil ist geprägt – neben der Erziehung – von der Schulausbildung, dem Studium und den beruflichen Stationen und Erfahrungen.
Sowohl zu Hause als auch in der Schule (letzte Schulstation: Städt. Leibniz-Gymnasium Düsseldorf) standen Sozialkompetenz und Teamfähigkeit im Vordergrund. Dies setzte sich nahtlos bei der Bundeswehrausbildung und dem abschließenden Studiengang der Raumplanung in Dortmund fort. Hier wurde in kleinen Projektgruppen an Lösungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Einwohnerinnen und Einwohnern in Gemeinden und Regionen gearbeitet.
Inhaltlich spielten hierbei die Planungen für besondere (teilweise benachteiligte) Bevölkerungsgruppen ebenso eine besondere Rolle wie Projekte für die Bereiche Regional- und Strukturentwicklung, Fremdenverkehrs- und Erholungsplanung sowie Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz. Ziel ist es immer gewesen, einen fairen Interessenausgleich zwischen den unterschiedlichen Ansprüchen herauszuarbeiten.
Für die anstehenden Kommunalwahlen 2009 – und dies bedeutet auch gleichzeitig Wahlen der Mitglieder des Kreistages des Hochsauerlandkreises (der Landrat steht nicht zur Wahl, da der Stelleninhaber aufgrund seiner Nachwahl 2005 noch eine weitere Wahlperiode im Amt bleibt) – habe ich folgende Schwerpunkte als Arnsberger für den Kreistag gewählt:
Verbraucherschutz
In Zeiten globalisierter Finanz- und Warenmärkte stellt sich für mich der Verbraucherschutz als zentrales Politikfeld dar. Ob bei sensationellen Lockvogelangeboten, beim Kauf per Mausklick im Internet oder beim Wechsel des Energie- und Telekommunikationsanbieters sind immer Verbraucherrechte tangiert und sofern notwendig wirksam durchzusetzen. Aus diesem Grund setze ich mich auch für den Erhalt und weiteren Ausbau der hiesigen Verbraucherberatungsstelle in Arnsberg-Neheim ein.
Klimaschutz
Veränderungen des Klimas sind seit Jahren wissenschaftlich nachgewiesen (u. a. durch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) und können nicht nur weltweit, sondern konkret auch hier in Arnsberg und im Sauerland beobachtet werden durch insbesondere extremere Wetterlagen im Sommer wie im Winter, Überschwemmungen, Gewitter und nicht zuletzt durch Orkanwinde (wie Kyrill im Jahre 2006). Der Hochsauerlandkreis hat hier die Möglichkeit, beispielsweise durch Energieeinsparung und effiziente Energienutzung an kreiseigenen Liegenschaften und Gebäuden (wie Berufskollegs) den Klimawandel – auch im Rahmen seiner Vorbildfunktion für die Städte und Gemeinden auf der einen und für alle Bürgerinnen und Bürger auf der anderen Seite – durch konkrete Maßnahmen zu beeinflussen. Diese kommen zudem dem heimischen Handwerk und der regionalen Wirtschaft zu Gute.
REGIONALE Südwestfalen 2013 als Bürgerprojekt
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ihre Strukturpolitik auch an das Kriterium der interkommunalen Zusammenarbeit geknüpft. Aus diesem Grund haben sich für das Präsentationsjahr 2013 der Hochsauerlandkreis, der Märkische Kreis, der Kreis Olpe, der Kreis Siegen-Wittgenstein und der Kreis Soest zur REGIONALEN Südwestfalen zusammengeschlossen. Dieses auch für Arnsberg wichtige Strukturelement ist aus meiner Sicht allerdings nur erfolgreich, wenn es von vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie gesellschaftlichen Gruppen mitgetragen wird (und nicht von der Landesregierung und/oder der Landrätin/den Landräten allein entschieden wird). Daher muss es eine breite Bürgerbewegung REGIONALE 2013 geben.
Drei Schwerpunktthemen habe ich näher erläutern können. Darüber hinaus setze ich mich für alle zehn Wahlkampfthesen der Kreis-SPD ein (soweit sie in das Politikfeld des Hochsauerlandkreises fallen):
1. Beitragsfreie Kindergärten
2. Energiewende Hochsauerlandkreis
3. Lernende Region – Qualifizierungsoffensive
4. Ausbau SPNV/ÖPNV
5. REGIONALE Südwestfalen 2013 als Bürgerprojekt
6. Sicherung des Wirtschaftsstandortes Hochsauerlandkreis
7. Qualitätsorientierter Tages- und Gesundheitstourismus
8. Stärkung des Verbraucherschutzes
9. Förderung der Land- und Forstwirtschaft durch Ausbau von Netzwerken
10. Daseinsvorsorge ist kommunale und staatliche Aufgabe